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Temared

Temared ist ein polnischer Hersteller von PKW-Anhängern, der seit 2008 am Markt ist. Das Werk liegt in der Nähe von Kielce. Anfangs baute das Unternehmen nur einfache Kastenanhänger, heute gehört Temared zu den größten Serienproduzenten Europas. Über 40.000 Anhänger verlassen jährlich die Hallen. In Österreich kennt fast jeder Handwerker und jeder Gartenbesitzer die markante rote Schrift auf gelbem Grund. Der Grund ist simpel. Temared liefert extrem robuste Anhänger zu Preisen, die deutlich unter denen deutscher Premium-Marken liegen. Gleichzeitig ist die Verarbeitung deutlich besser als bei vielen Billigmarken aus dem Osten. Handwerker schätzen die hohe Zuladung, Gartenbesitzer die einfache Kippfunktion und Privatleute die riesige Modellauswahl. Kurze Lieferzeiten und ein dichtes Händlernetz helfen ebenfalls. Temared teilt seine Anhänger in klare Linien. Eco ist der günstige Einstieg. Pro die meistgekaufte Mittelklasse. Heavy richtet sich an Dauernutzer mit bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Carplatform sind Autotransporter. Dazu kommen Spezialmodelle wie Motorradanhänger, Tieflader mit Rampen oder Kastenanhänger mit 1,90 m Innenhöhe. Eco hat einfache Blattfedern und ungebremste Achsen bis 750 kg. Pro setzt auf AL-KO oder Knott-Achsen mit Auflaufbremse und verstärktem Rahmen. Heavy bekommt dickere Profile, oft zwei oder drei Achsen und serienmäßig Stützradkurbeln. Carplatform hat extra lange Rampen und Winden. Spezialanhänger bringen Sonderlösungen wie ausziehbare Motorradschienen oder extra hohe Bordwände. Ein Golf oder ein Octavia zieht problemlos einen gebremsten 1300-kg-Pro. Für schwere Modelle ab 2000 kg Gesamtgewicht braucht man mindestens einen Passat, einen Superb oder einen SUV. Wer 3,5 Tonnen ziehen will, fährt besser mit Transporter oder Pick-up. Die Stützlast liegt meist bei 75–100 kg, das passt auf fast jede Serienkupplung.

Die echte Nutzlast liegt bei Pro-Modellen oft 200–300 kg über dem, was auf dem Schild steht. Ein 2000-kg-Anhänger bringt locker 1550–1600 kg Zuladung. Achsen kommen von Knott oder AL-KO, halten ewig. Die Bremsen sprechen sanft an und sind leicht einzustellen. Viele vergessen die jährliche Bremsnachstellung – wer das macht, hat nie Probleme. Temared bleibt fast ausschließlich bei feuerverzinktem Stahl. Das ist schwerer, aber nahezu unkaputtbar. Alu-Bordwände gibt es nur als Sonderzubehör. Stahl hält Steinschläge besser aus, rostet bei guter Pflege nicht und verbiegt sich kaum. Wer Gewicht sparen will, nimmt lieber einen kleineren Anhänger statt Alu. Die Original-Temared-Planen gibt es in 120, 150, 160 und 180 cm Höhe. Grau und Grün sind Standard, andere Farben auf Anfrage. Gute Planen haben verstärkte Ecken und doppelte Nähte. Eine 160er Plane mit Gestell kostet neu etwa 650–750 Euro. Nachrüsten geht bei fast jedem Modell problemlos. Fast alle dreiseitigen Kipper der Pro- und Heavy-Linie kippen hervorragend. Der Winkel liegt bei 45–50 Grad. Der Gasdruckdämpfer hält ewig, das Schloss ist bombenfest. Nur die ganz billigen Eco-Modelle ohne Dämpfer kippen etwas schwerfällig. Ein kleiner ungebremster Eco 750 kg kostet 2025 ab ca. 1.490 Euro. Ein beliebter 2615 Pro mit Bremse, Plane und Stützrad liegt bei 3.890–4.290 Euro. Heavy-Doppelachser mit 3500 kg starten bei 6.800 Euro. Autotransporter Carplatform 4000 kg kosten 5.900–7.500 Euro, je nach Ausstattung. Rahmen auf Durchrostung prüfen, besonders an den Schweißnähten hinten. Bremsen testen. Bodenplatte auf Faulstellen kontrollieren. Reifenalter beachten – viele 10 Jahre alte Temared haben noch Originalreifen. Lichtanlage komplett prüfen. Gute 5–8 Jahre alte Pro-Modelle gehen aktuell für 2.200–3.200 Euro weg.

Die einzigen echten Schwachstellen sind Rost an den Kotflügeln innen, wenn Laub und Dreck liegen bleiben, und gebrochene Blattfedern bei dauerhafter Überladung. Regelmäßiges Abspritzen und Fett an den Achsen verhindert 95 % aller Probleme. Am meisten bringen 40 cm Gitteraufsätze, schweres Flachnetz, vier stabile Abstellstützen und bei Kippern ein Ersatzrad in Halterung unter dem Boden. Alu-Auffahrrampen für Rasentraktoren lohnen sich ab dem ersten Einsatz. Jeder neue Temared kommt mit EU-Papieren und ist für 100 km/h geeignet, wenn Reifen und Tempo-Kit passen. In Österreich darf man mit passender Bereifung und Tempo-100-Zulassung auch 130 km/h fahren, wenn das Zugfahrzeug es erlaubt. Die meisten Händler erledigen die Einzelabnahme gleich mit. Einmal im Jahr komplett abspritzen, besonders die Hohlräume unter den Kotflügeln. Rahmen mit Wachs oder Hohlraumschutz einsprühen. Im Winter draußen stehen lassen geht, aber mit Plane abdecken und Stützen runter, damit die Federn entlastet sind. Die Nase darf maximal 4 % nach unten geneigt sein. 60 % der Ladung vor der Achse, 40 % dahinter. Schwere Sachen möglichst tief und mittig. So fährt der Anhänger ruhig und die Bremsen arbeiten optimal. Wer einen zuverlässigen, robusten und günstigen Anhänger sucht, macht mit Temared nichts falsch. Die Kombination aus Preis, Qualität und Verfügbarkeit ist aktuell unschlagbar. Wer bereit ist, 30–40 % mehr auszugeben, bekommt bei deutschen Marken minimal bessere Details, aber selten doppelt so lange Haltbarkeit. Für 95 % aller privaten und handwerklichen Einsätze ist Temared die beste Wahl – und bleibt es auch 2025.

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